MØFAStudio

Projekt
2019 – 2020
Lost in Paradise
Iran

A Journey Through the Persian Landscape | Gärten haben im Laufe der Geschichte eine schwer zu fassende Faszination hervorgerufen. Mystische Schönheit und ein poetisches Gefühl für ewige Sehnsucht sind der langen Tradition des Persischen Gartens zu eigen. Diese Werte bildeten die Grundlage für die Gärten der westlichen Welt und gaben uns sogar das Wort «Paradies», den Rahmen für den biblischen Garten Eden. Ausgehend von der zoroastrischen Kultur bedeutet das avestanische Wort pairidaēza einfach «ummauert». Nach aussen hin ist das Bild des Iran heute von politischer und kultureller Ambiguität geprägt. Doch gerade in den Gärten dieses trockenen Landes kann man sein persisches Erbe am anschaulichsten erleben. Einsam und fast unberührt von der Zeit in der kargen Landschaft zwischen Kaspischem Meer und Persischem Golf liegend, dienen die Gärten noch heute als Orte der stillen Besinnung. Lost in Paradise bietet verschiedene Interpretationen des ummauerten Gartens und zielt darauf ab, zeitgenössische Ereignisse mit dem rätselhaften Begriff des Paradieses in Einklang zu bringen. 

Pamphlet 24: Publikationsreihe der Professur Girot Institute of Landscape and Urban Studies LUS, D-ARCH, ETH Zürich. Herausgebern: Christophe Girot, Fujan Fahmi, Myriam Uzor; Verlag: gta verlag > order publication


Beiträge von Siamak Anvari, Annemarie Bucher, Fujan Fahmi, Janic Fotsch, Christophe Girot, Javad Hoseinzadeh, Azadeh Arjomand Kermani, Reihane Khorramrouei, Amin Mahan, Ali Mousavi, Mahroo Movahedi, Dunja Richter, Shirana Shahbazi, Myriam Uzor, Saskia de Wit.

Wettbewerb
August 2020
Schulanlage Rönnimoos
Luzern

Die Schulanlage Rönnimoos - alt und neu - entwickelt sich von einer zentralen Achse aus. Die präzise gesetzten und einfachen Gebäudevolumen vermitteln zwischen den unterschiedlich hohen Ebenen und erzeugen eine differenzierte Raumsequenz, in welcher die Kinder lernen und entdecken können. Mit der Öffnung des Durchgangs zwischen dem bestehenden Schulgebäude und der heutigen Einfachturnhalle kann eine neue Achse in Ost-West-Richtung etabliert werden - die “Traverse”. Dadurch wird eine Campus-Situation generiert, in welcher sich die weiteren Bauten in das Erschliessungssystem einreihen. 

In Zusammenarbeit mit Natalie Donat Cattin & Tobias Cebulla Architekten, Bern

Wettbewerb
MAI 2020
Klinik Im Hasel
Gontenschwil

Das Projekt ordnet die verschiedenen Nutzungen um einen zentralen Raum an. Dieser Raum ist wie ein Dorfplatz sehr heterogen. Er nimmt verschiedenste Funktionen ein: Ankunftsort, Repräsentation, Verbindungsweg, Treffpunkt, Café, Logistik und dient wie einst beim Bauernhof auch der Erschliessung und Arbeit. Dem neuen Zentrum im Aussenraum wird auch ein neues Zentrumsgebäude zur Seite gestellt. Dieses gibt der Anlage ein Gesicht. Es ersetzt den bestehenden Eingangsbau, dessen Strukturen und Dimensionen nicht mehr einem Zentrum entsprechen.

In Zusammenarbeit mit luna productions, Deitingen

Wettbewerb
APRIL 2020
Schulhaus Goldiland
Obersiggenthal
2. Rang

Die Setzung des neuen Schulgebäudes erfolgt bewusst im nord-östlichen Teil der Parzelle und richtet sich am umliegenden städtebaulichen Gefüge aus. Es entstehenden allseitig orientierte Freiräume die optimal im Kontext verortet werden können. Das Konzept der Umgebungsgestaltung ist in seiner Funktion in der ersten Planungsphase uneingeschränkt nutz- und umsetzbar. Eine Erweiterung des Aussenraumes erfolgt gleichermassen mit der Umsetzung der zweiten Bauetappe. Zwischen dem bestehenden Oberstufenschulgebäude, der Kindertagesstätte und dem Neubau spannt sich der nach Süden vorgelagerte Pausenhof als Ankunftsort, Begegnungs- und Aufenthaltsraum für die Schüler und Besucher auf. Die Hartbelagsflächen werden durch Inseln in Form von bepflanzten Kieshügeln mit sanfter Topografie unterteilt und strukturiert. Es entsteht ein vielschichtiger, spannender Aussenraum, der nicht nur unterschiedlichste Räume zum Spielen und Erforschen schafft, sondern auch einen hohen ökologischen Mehrwert besitzt. Ein Baumhain, bietet nebst einer beruhigenden Atmosphäre auch ausreichend Schatten für die zukünftigen Nutzer.

In Zusammenarbeit mit Dario Wohler Architekten, Zürich und Müller Mantel Scherer Architekten, Zürich

Wettbewerb
April 2020
Geschäfts- und Wohnhaus Pilatusplatz
Luzern

Im einerseits von beruhigten Wohnquartieren geprägten und gleichzeitig sehr urbanen Kontext des Pilatusplatzes verstehen wir die Aussenraumgestaltung als Vermittler der unterschiedlichen Typologien und als wichtiger Baustein der städtebaulichen Entwicklung. Die Konzipierung der Umgebungsgestaltung schafft eine durchlässige und zusammenhängende Innenhofsituation. Der zentrale, öffentliche Freiraum verläuft ab der Bruchstrasse entlang des Mühlebachwegs mit Anschluss an die Obergrundstrasse bis hoch zur Pilatusstrasse. Durch den neuen Stadtraum als Verbindungsglied gelingt der Übergang zu den angrenzenden Quartieren. Als weiterer, wichtiger Ansatz wird eine Strukturierung und Hierarchisierung des Strassenraumes angestrebt, der eine Charakterbildung des Pilatusplatzes fördert. Verschiedene Typologien und Qualitäten schaffen so vielschichtige und lebendigen Freiräume.

In Zusammenarbeit mit Studio Della Casa Grob, Hünenberg

Wettbewerb
März 2020
Bachstrasse
Kreuzlingen

Die klare Adressierung des Neubaus zum Strassenraum der Bachstrasse soll diesen räumlich stärken und als wichtige Freiraumtypologie mit Aufenthalts- und Begegnungsqualität etablieren. Mit der spezifischen Artikulierung des Erdgeschosses durch einen grosszügigen, gedeckten Vorbereich und der Anordnung ablesbarer EG-Nutzungen, wird ein wichtiger Beitrag zur Quartiersaufwertung geleistet. Zusätzlich findet eine Hierarchisierung des Zugangsbereiches durch den vorgelagerten Grünstreifen mit Baumreihe und einem feinen Belagswechsel statt, die den Übergang vom Öffentlichen zum Privaten unterstützt. Der stark durchgrünte Gartenhof wird durch eine hohe Durchlässigkeit des Erdgeschosses in den Aussenbereich eng mit den Erschliessungskernen und Wohneinheiten verknüpft. Der Garten wird durch abgewinkelte Heckenkörper, sowie unterschiedliche Belags- und Baumtypen quartierstypisch differenziert und räumlich strukturiert. Im Mittelpunkt spannt sich ein zentraler Kiesplatz zwischen den Gebäudeflügeln mit den Balkonschichten auf und soll für die Bewohner ein möglicher Ort der Aneignung werden. Kleinere, terrassenartige Platzsituationen werden entlang den zwei EG-Wohnungen als private, wohnungszugehörige Orte ausgebildet. 

In Zusammenarbeit mit Clea Gross Architekten

Wettbewerb
JANUAR 2020
Schulhaus Borrweg
Zürich (ZH)
6. PREIS

Mit dem Erweitern des Grüngürtels entlang der westlichen und nördlichen Parzellengrenze findet das Areal einen angemessenen Abschluss zu den angrenzenden Quartieren und verbindet sich mit den Grünstrukturen aus nördlicher und südlicher Richtung. Das bestehende übergeordnete Wegenetz wird verbessert und durch die klare Setzung des Gebäudes und Ausrichtung des Hauptzugangs weiter gestärkt. Mit der Anordnung der Freiflächen werden den Schulhäusern individuelle Pausenplätze zugeordnet. Mit den zentral platzierten Sport- und Spielflächen wird ein verbindendes Element geschaffen.

In Zusammenarbeit mit KNTXT Architekten, Zürich

Wettbewerb
DEZEMBER 2019
Schulanlage Moos
Rüschlikon (ZH)
3. PREIS

Mit der Umgebungsgestaltung sollen, im Rahmen einer Erweiterung durch Trakt C, die hohen freiräumlichen Qualitäten des ursprünglichen Entwurfes von Ernst Cramer wieder neu belebt und herausgearbeitet werden. Neben dem bereits realisierten „Campus Moos“ sind auch die vorgeschlagene Modulerweiterung des Trakt C und ein Pavillonbau für die Tagesbetreuung im Bepflanzungskonzept von Ernst Cramer berücksichtigt. Mit dem Vorhaben werden die Baumpflanzungen in hohem Masse respektiert. Der reduzierte Einsatz von Materialien - Kiesflächen, Betonplatten und Asphaltbelag - als Bestandteil des Gestaltungskonzept von Ernst Cramer wird fortgeführt.

In Zusammenarbeit mit Dario Wohler Architekten, Zürich und Müller Mantel Scherer Architekten, Zürich &  Architekturbüro Bosshard und Partner, Zürich

Projekt
NOVEMBER 2019
HPS Rümelbach
Rümlang (ZH)
3. PREIS

Das neue Schulhaus der Heilpädagogischen Schule befindet sich am südöstlichen Ende der Schulanlage. Der ein- bis zweigeschossige Gebäudekörper übernimmt die orthogonale Geometrie seines Nachbars und gliedert mit seiner dreischenkligen Figur die Aussenräume. Deren unterschiedliche Atmosphären werden durch die Setzung des neuen Baukörpers definiert und in enge Beziehung zu den angrenzenden Raumbereichen im Inneren gesetzt. Durch seine ausgreifende Form kann sich das neue Schulhaus in städtebaulicher und landschaftlicher Hinsicht mit den angrenzenden Quartiersstrukturen und Naturräumen vernetzen.

In Zusammenarbeit mit Dario Wohler Architekten, Zürich und Müller Mantel Scherer Architekten, Zürich &  Architekturbüro Bosshard und Partner, Zürich

Projekt
2019 – 2024
Schulhaus Meiriacker
Binningen (BS)
1. PREIS

Der Neubau bildet gemeinsam mit dem bestehenden Hauptgebäude der Schulanlage Meiriacker ein harmonisches Ensemble, das den architektonischen Massstab der Schulanlage trotz grossem Zugewinn an Flächen bewusst kleinmassstäblich und quartiersgerecht hält. Die südlich vorgelagerte Platzfigur des heutigen Pausenhofes bleibt zentrales Element des Aussenraumes mit hoher identitätsschaffender Wirkung. Die unbefestigten Aussenspielflächen und Allwetter-Sportfelder bleiben in ihrer Form und Position erhalten. Der grosszügige Pausenplatz spannt sich neu vom südlichen Treppenzugang bis zur Grünzone im Osten mit kleinem Waldbestand auf. 

In Zusammenarbeit mit Malte Kloes Architekten, Zürich

Wettbewerb
NOVEMBER 2019
PZM 2027
Münsingen (BE)

Wie können wir die architektonische und urbane Identität des PZM neu interpretieren, um die Brandmarkung psychischer Erkrankungen zu überwinden, verwandeln und ein qualitativ hochwertiges, offenes Umfeld ermöglichen? Wie können wir eine heilende Umgebung schaffen, die Innen- und Aussenräume verbindet? Eine, welche die Natur in die einzelnen Gebäude einlässt und sie dort willkommen heisst? In unserem ganzheitlichen Projekt werden alle Disziplinen vollständig in die Planung eingebunden, um somit die bestehende historische Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig ein neues Ganzes mit zeitgemässen architektonischen Elementen zu schaffen. Die vorhandenen Gebäude werden als kultureller Wert, der zum Zwiegespräch einlädt, verstanden.

In Zusammenarbeit mit Studio PEZ, Basel

Wettbewerb
OKTOBER 2019
Am Stadtrand
Dübendorf (ZH)

Die Intervention besteht aus 3 Bauvolumen, welche sich zu einem Ensemble zusammenfügen und in einem grosszügigen Park positioniert sind. Im Innenverhältnis bilden die 3 Baukörper einen zentralen Aussenraum der an die Strasse am „Stadtrand“ anschliesst und den Verteiler für die Erschliessung der Gebäude bildet. Durch die Stellung der Gebäude entsteht auf dem Areal „Am Stadtrand“ ein differenziertes und aussenräumliches Wechselspiel von Nähe und Weite. Zusammen mit den umliegenden Gebäudevolumen werden grosszügige Aussenräume definiert, welche jeweils mit einer differenziert gestalteten Parkanlage zusammengefasst werden. 

In Zusammenarbeit mit Moser Wegenstein Architekten AG, Zürich

Wettbewerb
AUGUST 2019
Wohnsiedlung Goldacker
Zürich (ZH)
2. PREIS

In Anlehnung an die älteren Bebauungsstrukturen der Wohnsiedlung Goldacker werden die Punktbauten in eine weitläufige und zusammenhängende Freiraumstruktur eingebettet und von gebäudebezogenen Gärten umspült. Als wichtiger Ansatz wird eine Strukturierung und Hierarchisierung des Aussenraumes angestrebt. Verschiedene Typologien und Qualitäten schaffen so vielschichtige und lebendige Freiräume. Eine Grundstruktur aus öffentlichen Strassenräumen, Wegen und Plätzen verbindet die Genossenschaftssiedlung und schafft ein austariertes Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatheit innerhalb der Siedlung.

In Zusammenarbeit mit Doppler Muhl Architekten AG, Simeon Muhl & Antonio Ciullo, Erlenbach

Projekt
2019 – 2026
Alterssiedlung im Tal
Adliswil (ZH)
1. PREIS

Innerhalb einer ersten Bauphase wird der Neubau Alterswohnen und dessen unmittelbare Umgebung als wichtiger Teil einer grosszügige neuen Parkanlage für das Gesamtprojekt bereits fertiggestellt. Weitere Freiräume in Form von Dorf- und Quartiersplätzen, Grünräumen und Dementengärten entstehen in der weiteren Phase mit dem Neubau des Pflegezentrums und dem vorgeschlagenen städtebaulichen Konzept für die westliche Bearbeitungsfläche der Parzelle. Mit der Vernetzung dieser Freiräume untereinander und den angrenzenden Quartieren, dem Stadtzentrum und der Sportanlage Tal, wird ein attraktives städtisches Zentrum mit hoher Identitätswirkung geschaffen.

In Zusammenarbeit mit Schmidlin Architekten, Zürich

Projekt
2019 – 2021
Wohnsiedlung Riedmühlehof
Wangen-Brüttisellen (ZH)

Das bestehende Bauernhaus wird mit vier neuen Bauten, deren Setzung einen zentralen, hofartigen Aussenraum ausbilden, ergänzt. In Anlehnung an die ehemalige landwirtschaftliche Gruppierung aus Hof und Nebengebäude entsteht ein neues, dörfliches Ensemble. Eine zentrale, als Spielfläche nutzbare, baumbestandene Kiesfläche in der Mitte des Hofraumes bildet das Zentrum des Ensembles. Ein fein angelegtes Wegesystem erschliesst die einzelnen Hauseingänge, welche über einen Vorgartenstreifen erreicht werden. Von den Wegen zurückversetzte Pflanzflächen einheimischer Staudengewächse fassen die privaten Aussenbereiche der Wohnungen. Diese kontrastieren mit den streng geschnitten Heckenkörpern als Abgrenzung zwischen den privaten Terrassenbereichen. Ein Layer aus Solitärbäumen strukturiert die Siedlung weiter.

In Zusammenarbeit mit LÜMÜ – Lüdi & Müntener Architekten, Zürich

Projekt
2018 – 2022
Haus Eber
Zürich (ZH)

Konzeptionell soll sich das Haus Eber als Wohneinrichtung für junge Menschen in Ausbildung besonders auch durch seine Umgebungsgestaltung als ausdrucksstarker Bestandteil des Quartiers etablieren - als weiterer Mikrokosmos im Gesamtkonstrukt. Der Entwurf der Umgebungsgestaltung setzt zwei typologische Schwerpunkte - die Vorgartenzone und der Gartenhof mit Veloeinfahrt. Der zur Herdernstrasse und Bullingerstrasse ausgerichtete Vorbereich besitzt durch seinen Strassenbezug urbanen Charakter. Mehrere kleine Schwellen sollen den Übergang zum privaten Wohnraum sichtbar machen, ohne sich abzuschotten. Der rückseitige Garten soll ein geschützter Bereich für die Bewohner sein, in welchem verschiedene Zonen für Erholung, Aktivität, Studium und Begegnung geschaffen werden.

In Zusammenarbeit mit Wild Architekten, Zürich

Wettbewerb
JUNI 2019
Asilo Via Al Parco
Lamone (TI)

Der öffentliche Park richtet sich neu gegen Dorfzentrum aus. Der Aussenraum des Kindergartens orientiert sich Richtung Park und bildet mit diesem eine zusammenhängende, landschaftliche Einheit. Die bestehende Baumstruktur bleibt in grösstmöglichem Umfang erhalten. Die Typologie der Heckenstrukturen wird als Thema fortgeführt und bildet innerhalb des Grünraumes einen sanften Übergang der Parkzonen. Mit der präzisen Positionierung des Neubaus und den Belagsflächen wird eine geringe Eingriffstiefe innerhalb des Perimeters erzielt.

In Zusammenarbeit mit KNTXT Architekten, Zürich

Wettbewerb
JUNI 2019
Schulanlage Laupen
Wald (ZH)
2. PREIS

Das Gebäudensemble soll um drei Neubauten erweitert werden, welche auf zwei Ni­veaus die Aussenflächen für Pausennutzungen räum­lich fassen. Über eine grosszügige Aussentreppe ist der Pausenplatz mit dem höhergelegenen Allwetterplatz verbunden. Der Pausenbereich auf dem Eingangsniveau der Schulhäuser wird durch den Abbruch der bestehenden Turnhalle aufgeweitet. Der Schulhausneubau definiert durch sein grösseres Volumen und seine Ausrichtung mit der langen Fassade zum Pausenplatz hin den Aussenraum neu. Der Kindergarten findet in unmittelbarer Nähe zum Schulareal, angrenzend an den Allwetterplatz und die Turnhalle, am nördlichen Rand der Parzelle seinen neu­en Platz.

In Zusammenarbeit mit Müller Mantel Architekten, Dario Wohler Architekten & Stefanie Scherer Architektin, Zürich

Projekt
2019 – 2021
Wohnhaus Sonnenfalter
Baden (AG)

Inmitten von Einfamilienhäusern und an den Wald angrenzend, neigt sich die Parzelle mit einer leichten Hanglage nach Südwesten. Das Quartier ist geprägt von der kleinmassstäblichen Bebauungsstruktur sowie den grosszügigen und reich bepflanzten Wohngärten. Das Mehrfamilienhaus steht auf einem Plateau und zieht sich von der Strasse zurück, so dass gut nutzbare Aussenräume entstehen. Durch die Setzung des Gebäudes entstehen zwei konzeptionell unterschiedliche Gestaltungsbereiche. Dem Haus vorgelagert schlängelt sich ein Weg durch einen Obsthain mit Wildblumenwiese sanft den Hang hinauf. Rückseitig verbinden sich hineinfliessende, waldcharakteristische Solitärbäume gestalterisch mit dem Gartenthema einer durch geschwungene Mauern leicht terrassierte Rasenfläche.

In Zusammenarbeit mit KNTXT Architekten, Zürich

Wettbewerb
FEBRUAR 2019
SEK II Schulen Polyfeld 1
Muttenz (BL)

Durch seine Lage am südlichen Rand des Polyfeld-Areals in Muttenz besitzt der Perimeter eine wichtige Funktion als Bindeglied zu den angrenzenden städtebaulichen Strukturen. Mit dem Öffnen des Sockelgeschosses und Heranführen der Landschaft an die Architektur erhalten die Freiflächen im Perimeter besondere Aufmerksamkeit bei der Vernetzung des SEK II-Campus mit den unterschiedlichen Quartieren und übergeordneten Infrastruktur. Dabei werden die Bereiche der Kriegackerstrasse im Norden und der Gründenstrasse im Süden als Boulevard resp. Quartierstrasse, sowie der Grünzug im Osten und Infrastrukturflächen im Westen im Perimeter als städtebauliches Gesamtkonzept zusammengeführt.

In Zusammenarbeit mit NYX Architects, Zürich & Studio PEZ, Basel

Wettbewerb
MÄRZ 2019
Schule Sternmatt 1
Baar (ZG)

Drei Neubauvolumen und ein Anbau gliedern die bestehende Schulanla­ge neu und integrieren den Bestand auf eine selbstverständliche Art und Weise. Durch die Aufteilung der Nutzungen auf mehrere Volumen ent­steht eine Durchlässigkeit der Anlage, die wie die bestehende Schule in alle Richtungen offen ist, und die wichtige Sichtbeziehung zur Kirche frei lässt. Die neuen Pausenflächen spannen sich zwischen den einzelnen Gebäudeteilen auf und sind verbindendes Element. Die zentral angeordnete Platzfläche gliedert und strukturiert den Raum mit hoher identitätsschaffender Wirkung.

In Zusammenarbeit mit Wild Architekten, Zürich

Wettbewerb
FEBRUAR 2019
Pflegeheim Rinau Park
Kaiseraugst (AG)

Die niedrige, mehrgliedrige Gebäudefigur bildet zwei grosszügige Aussenräume aus: Einerseits einen zum Lindenweg orientierten Zugangshof, an welchem sich die Hauptzugänge zum Heim sowie zu den Wohnungen befinden; er bildet die zum Dorf hin orientierte Adresse des Hauses und gleichzeitig einen attraktiven Ort, welcher durch das Kommen und Gehen von Bewohnern und Besuchern belebt wird. Andererseits einen südorientierten Garten, welcher sich aus der bestehenden Gartenanlage heraus entwickelt und deren Offenheit zu den angrenzenden Räumen beibehält. Sie bildet den Auftakt des nach Westen anschliessenden Grünraums, welcher sich zum Rhein hin öffnet.

In Zusammenarbeit mit Schmid Schärer Architekten & Weber Weber Architekten, Zürich

Wettbewerb
Januar 2019
Bildungszentrum Grevas
St. Moritz (GR)
4. PREIS

Der grosszügige Pausenplatz spannt sich zwischen den drei Gebäudeteilen auf, welche von dort, über separate Eingänge, direkt erschlossen werden. Dadurch wird die im architektonischen Ausdruck und der städtebaulichen Setzung hergestellte Allegorie des engadiner Dorfplatzes gleichermassen im Aussenraum übernommen. Durch einen Baumhain als kompakten Körper wird die zentrale Pausenfläche im westlichen Teil wirksam gefasst. Mit der terrassenähnlichen oberen Ebene und den nach Süden orientierten Parkbänken unter einer Baumreihe werden die Sichtbezüge zur Umgebung gestärkt. 

In Zusammenarbeit mit Malte Kloes Architekten, Zürich

Projekt
2018 – 2019
STA Friedhof Unteressendorf
Hochdorf (D)

Die Typologie des ‘Dorffriedhofs‘ gilt in der zukünftigen Umgestaltung des Friedhofs als prägendes Leitmotiv. Der Friedhof soll als möglichst einheitlicher Raum gestaltet werden. Eine Unterteilung durch z.B. Hecken, Baumreihen, etc. wird nicht vorgesehen. Baumpflanzungen konzentrieren sich mehrheitlich auf die Ränder (Rahmenpflanzung). Eine Überbetonung der Grabsteine soll vermieden werden, auf einen Belagswechsel der Zwischenwege wird verzichtet. Die vorgefundenen Beläge (Rasen und Kies) sollen in die Gestaltung aufgenommen und zu deren Hauptakteuren werden. Deren präzise und feinfühlige Ausgestaltung der Übergänge und Verlauf der Ränder ist konzeptionell entscheidend. 

Projekt
2018 – 2019
Arnimhof Prenzlauer Berg
Berlin (DE)

Die Umgebungsgestaltung wird stark durch die architektonische Setzung beeinflusst. Durch den verspringenden Neubau innerhalb des bestehenden Innenhofes entstehen zwei neue, ähnlich große Hofsituationen. Zusammen mit dem straßenseitigen Außenraum, welcher sich vor die Gewerbeeinrichtung im Erdgeschoss anschliesst, entstehen drei, durch ihre natürliche Abfolge und verschiedenen Nutzungsansprüche, typologisch unterschiedliche Hofsituationen. Konzeptionell wird versucht das Thema der Höfe und deren Entwicklung vom öffentlichen Straßenraum über den Bewohner offenen, mittleren Hof, bis zum ruhigeren, grünen Gartenhof, über Belagsthemen, Topographie, Ausstattung, Vegetation, etc., herauszuarbeiten.

In Zusammenarbeit mit Appels Architekten, Zürich

Projekt
2017 – 2019
Wohnüberbauung «Voilà»
Volketswil (ZH)
1. PREIS

Die vorherrschende topografisch parzellierte und stufenweise terrassierte Kulturlandschaft wird als Konzeptidee in der Modellierung des Geländes fortgesetzt. Die Parzelle wird dabei in drei typologische Bereiche gegliedert: Der westliche Teil des Perimeters ist Auftakt der Bebauung und als platzartiger Vorbereich mit städtischem Charakter ausgebildet. Der mittlere Bereich wird über die Erschliessungsfunktion mit Hauptzugangsweg definiert und als zusammengehöriger Zwischenraum wahrgenommen. Die erhaltenswerten Grünflachen, welche sich in den östlichen Bereich der Parzelle hineinziehen, werden als öffentlich zugänglicher, parkähnlicher Freiraum ausformuliert. Die schmalen, sich sanft durch die Landschaft bewegenden Fusswege, ordnen sich den bestehenden Vegetationsstrukturen unter und dienen gleichzeitig als wichtige übergeordnete Wegeverbindung zwischen den angrenzenden Quartieren und Grünräumen.

In Zusammenarbeit mit KNTXT Architekten, Zürich

Wettbewerb
Dezember 2018
Hallenbad Frauenfeld
Frauenfeld (TG)

Durch die zwei zueinander versetzten Gebäudevolumen entsteht im Kreuzungsbereich der ankommenden Wege eine neue Eingangssituation mit klarer Adressbildung. Der Vorplatz  grenzt sich sichtbar zur Umgebung ab und ist mit Solitärbaum und Sitzbänken ausgestattet. Von hier wird der Besucher über einen einheitlichen Pflasterbelag in das Innere des Freibads geführt, wo sich die Materialität und Formensprache weiter fortsetzt. Flächen mit Baumgruppen für Velostellplätze können als Teil der übergeordneten Baumstruktur gelesen werden, die konzeptionell den Perimeter des Freibads fasst.

In Zusammenarbeit mit Appels Architekten, Zürich

Wettbewerb
Oktober 2018
Entwicklung Wyssloch
Bern (BE)

Ausgehend vom Konzept der „freien Mitte“ wird der Stadtpark im zentralen Bereich freigehalten, wodurch die Weite dieser Berner Grünanlage spürbar gemacht wird und für die Bevölkerung eine Oase in der Stadt entsteht. Sämtliche Nebenbauten welche derzeit im Park verteilt sind, werden zurückgebaut um ein ganzheitliches Konzept zu ermöglichen. Das Raumprogramm wird in einem kompakt organisierten Neubau untergebracht. So wird die überbaute Fläche minimiert und es entsteht eine zusammenhängende, grosszügige Grünfläche.

In Zusammenarbeit mit Studio Inebi, Zürich

Wettbewerb
Oktober 2018
Schweizerische Botschaft
Addis Abeba (ETH)

Die zwei kubischen Gebäudevolumen sind in eine parkähnliche Landschaft gesetzt, die durch ihre geschwungenen Wege und unterschiedlichen Vegetationstypologien einen Kontrast zur starken Orthogonalität der Architektur setzt. So stehen die zwei Hauptgebäude im Dialog zueinander, bei dem die Residenz nicht abgeschottet, sondern eingebunden ist. Gleichzeitig bilden unterschiedliche landschaftliche Elemente eine Hierarchie der Permeabilität, die den halböffentlichen Raum nicht abtrennt, trotzdem aber spürbar filtert.

In Zusammenarbeit mit Müller Mantel Architekten AG & Atelier DWA, Zürich

Wettbewerb
SEPTEMBER 2018
Campus Bern
Bern (BE)

Die drei bedeutenden Ost-West-Verbindungen innerhalb des Perimeters erschliessen allseitig die Einrichtungen des Campusareals und vernetzen das Gebiet mit den angrenzenden Grünräumen und Quartieren oberhalb der Gleisfelder. Der am nördlichen Rand verlaufende Stadtbach wird in eine naturnah gestaltete Parklandschaft eingebettet. Zwischen den zwei Gebäudekomplexen spannt sich der Boulevard als Haupterschliessungsachse der Hochschulgebäude auf. Am südlichen Rand der Parzelle strukturiert ein Wege- und Erschliessungssystem die verschiedener Nutzungsansprüche.

In Zusammenarbeit mit Studio Lukas Raeber & Chaspar Zumthor Architekten, Basel

Wettbewerb
August 2018
Buonaserstrasse Rotkreuz
Risch (ZG)

Durch den am westlichen Rand platzierten Neubau „Leben im Alter“ und dessen Sockelgeschoss entsteht eine grosszügige neue Parkanlage im Zentrum von Rotkreuz. Weitere Freiräume in Form von Stadt- und Quartiersplätzen, Grünräumen und Promenaden entstehen mit den weiteren Phasen Neubau AZ3L und dem vorgeschlagenen städtebaulichen Konzept für die Restfläche der Parzelle 41. Mit der Vernetzung dieser Freiräume untereinander und den angrenzenden Quartieren, der Schulanlage und dem Bahnhofsareal, wird ein attraktives städtisches Zentrum mit hoher Identitätswirkung geschaffen.

In Zusammenarbeit mit MKCR Architekten, Zürich

Wettbewerb
August 2018
Turnhalle und Schulhaus Holderbank 
Holderbank (AG)
3. PREIS

Das generierende Prinzip für die städtebauliche Setzung ist ein langgezogener öffentlicher Freiraum, welcher sich als Binnenraum zwischen den öffentlichen Gebäuden von der Talstrasse bis zu der Trottengasse erstreckt. Er bildet eine Terrasse über der Hauptstrasse und wird zum eigentlichen Zentrum des Ortes, welcher Schule, Gemeindehaus und Kirche miteinander verbindet. Ein Raum für das öffentliche Leben der Gemeinde, als Schulhausplatz sowie als Aufenthaltsort für die gesamte Bevölkerung. Hangseits des Neubaus entsteht ein baumbestandener Grünraum, welcher einen Übergang zum angrenzenden Wohnquartier bildet.

In Zusammenarbeit mit Schmid Schärer Architekten, Zürich

Wettbewerb
August 2018
Dreifachturnhalle Davos Platz
Davos (GR)

Zwei grosse, kompakte Schulhäuser mit einem flachen und schmalen Verbindungsbau fassen zu drei Seiten einen zentralen Pausenhof. Mit der vorgeschlagenen Dreifachturnhalle wird zu diesem Kontext eine klare Position bezogen, indem die neue Sporthalle als vierter Baustein im Ensemble präzise platziert wird und die davorliegenden Aussenräume neu geordnet werden. Bei der Neuordnung der Aussenräume können vorhandene Qualitäten, wie die Durchlässigkeit der Gesamtanlage und der zentrale Pausenhof erhalten werden und weitere eigenständige Räume mit spezifischen Qualitäten hinzugefügt werden.

In Zusammenarbeit mit Appels Architekten, Zürich

Wettbewerb
JULI 2018
Dreifachturnhalle Birkenweg
Sirnach (TG)

Mit der Setzung des Baukörpers in der Mitte der Schulanlage wird der Campus gegen Norden hin abgeschlossen. Die bestehende Turnhalle Grünau wird bis auf das Untergeschoss abgetragen und der bestehende Sockel mit den Werkräumen und der Zivilschutzanlage erhält einen Hartplatz als Dach. Die Spielwiese vermittelt zwischen neuer Sporthalle und der bestehenden Sportanlage. Ein breiter Erschliessungsweg verbindet auf grosszügige Weise alle Anlagen in Ost-Westrichtung. Die Halle ist um ein Geschoss im Boden versenkt. Darauf steht im Erdgeschoss ein filigraner Holzbau, der in Nord-Südrichtung aufgespannt ist und als durchlässiger Raum zwischen Schulcampus und Grünraum im Norden lesbar ist.

In Zusammenarbeit mit Müller Mantel Architekten AG & Buehlmann Architekten, Zürich

Wettbewerb
JULI 2018
Schulhaus 64
Ennetbaden (AG)

Über die Ausgestaltung unterschiedlicher Nutzungsbereiche wird der neue Aussenraum aktiviert und ein vielfältiger, zusammenhängender Pausenbereich geschaffen. Die bestehende Terrassenlandschaft der Tiefgarage wird Teil des Gestaltungskonzeptes und bleibt in seiner Grundform erhalten. Das Schulareal erhält einen spürbaren, umlaufenden Grüngürtel, welcher vom bestehenden Pausenplatz, entlang der Bachtalstrasse über die Terrassen sich mit der Schanze verbindet, auf welcher sich die bestehenden Schulgebäude aufreihen. Der Baumsaum bildet den Abschluss des Schulareals und wird an weiteren Stellen verdichtet.

In Zusammenarbeit mit MKCR Architekten, Zürich

Projekt
Mai 2018
Doppel-Kindergarten Siegwaldweg
Riehen
2. Preis
Die Umgebung des Kindergartenneubaus beruht auf dem Konzept eines grosszügigen, umfliessenden Aussenraumes. Durch die Setzung und Durchlässigkeit des Gebäudes, wird eine vielfältige, zusammenhängende Landschaft geschaffen. Über die Ausgestaltung sechs verschiedener Themenbereiche respektive Treffpunkte wird der Aussenraum optisch und räumlich strukturiert. Auch in weiteren Planungsphasen mit Erweiterungsbau bleibt der Aussenraum in seiner Konzeption vollumfänglich erhalten.
Wettbewerb
März 2018
Ziegeleipark Horw
Horw (LU)

Aus den wenigen Zutrittspunkten zum Areal entwickelt sich die Ausgestaltung der Aussenräume: Westlich, aus Richtung des Krienser Pilatusmarktes kommend; arealmittig, mit dem Velo und motorisiert; östlich direkt an den Horwer Bahnhof angebunden. Die Stirnseiten der beiden Gebäude rahmen den zentralen Platzraum, der sich zwischen den neuen Volumen aufspannt. Nord- und südseitig der beiden Gebäude werden arealspezifische Aufenthaltsqualitäten entwickelt: eine Gewerbepromenade mit Gewerbehof entlang der Ringstrasse im Norden und ein halböffentlicher Grünraum entlang des Steinibachs. Rund um die beiden Gebäude werden damit präzise auf die jeweiligen Erdgeschoss-, respektive Hochparterre-Nutzungen zugeschnittene Öffentlichkeitsgrade und Nutzungsschwerpunkte programmiert.

In Zusammenarbeit mit Masswerk Architekten AG, Zürich

Wettbewerb
Januar 2018
Doppelkindergarten Lengnau
Lengnau (BE)
3. Preis

Der eingeschossige, längliche Neubau des Doppelkindergartens legt sich zwischen die Bestandsgebäude von Tagesschule und Kindergarten. Er gliedert den Aussenraum in zwei von allen Kindern nutzbare Bereiche, die unterschiedliche Charaktere aufweisen und ein grosses Spektrum verschiedener Spiel,- Rückzugs- und Aufenthaltsqualitäten bereitstellen. Wenngleich beide Bereiche von allen Kindern im Alltag genutzt und erreicht werden können, lassen sie sich nach Bedarf voneinander separieren, um den Aktivitäten der Kinder von Tagesschule und Kindergarten jeweils ihren eigenen Raum geben zu können.

In Zusammenarbeit mit MKCR Architekten, Zürich

Wettbewerb
Januar 2018
Dorfschule Wabern
Köniz (BE)
1. Rang

Ein kompakter, zweigeschossiger Neubau komplementiert das bestehende Schulhaus-Ensemble am westlichen Rand des Dorfschulareals und umrahmt, gemeinsam mit den Bestandsgebäuden, einen neuen, zentralen Schulhof. Der Schulhof formuliert eine neue Mitte auf dem Areal, welche den Kindern im Alltag als grosszügiger, vielseitiger Aktivitätsraum dient, verschiedene Altersgruppen zu gemeinsamen Aufenthalt und Spiel einlädt und auf Seiten des Lehrpersonals für optimale Betreuungsverhältnisse sorgt. Eine Baumallee verbindet die hofseitigen Ausgänge der Bestandsgebäude mit dem Hauptzugang des Neubaus, dient als Begegnungsraum in den Pausen und bildet zugleich die Hauptachse der öffentlichen Durchwegung des Schulareals.

In Zusammenarbeit mit MKCR Architekten, Zürich.

Wettbewerb
Januar 2018
HPS Bern
Bern (BE)

Der neue Baukörper führt die Ausrichtung der bestehenden Schulanlage weiter und knüpft an den fliessenden Aussenraum an. Der Entwurf passt sich perfekt an die architektonische Ausrichtung von Schulhaus, Einfachturnhalle und Quartierküche an. Eine nutzergerechte Planung und Nachhaltigkeit, im Zusammenhang öffentlicher oder späterer Nutzungen, war Grundlage der Entwurfsidee. Die wertvollen Grüninfrastrukturen werden erhalten, erweitert und in das Konzept eingebunden. Primär können die Aussenräume der HPS in drei Hauptbereiche – Infrastrukturfläche, Pausenhof, Schulgarten - gegliedert werden.

In Zusammenarbeit mit Studio Lukas Raeber, Basel

Gegründet wurde das interdisziplinäre Studio MØFA im Jahr 2018 von Fujan Fahmi und Michael Mosch. In seiner Kernkompetenz setzt sich das Nachwuchsbüro mit einem breiten Spektrum von Interventionen zwischen Städtebau und Architektur auseinander und verfasst technische, funktionale und ästhetische Schöpfungen anhand der Gestaltung von Freiräumen. Im Mittelpunkt stehen planerische Innovation und die Suche nach einer gestalterischen Identität innerhalb des urbanen Kontexts.

Fujan Fahmi erhielt ihren Master in Architektur an der ETH Zürich. Nach ihrem Studium arbeitete sie in New York, Berlin und Zürich als Architektin und als Stadt- und Landschaftsplanerin für lokale und internationale Unternehmen an interdisziplinären Projekten. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur an der Professur Christophe Girot leitet sie derzeit das Designstudio des ETH-Departements Architektur.

Michael Mosch absolvierte seinen Bachelor in Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung an der Universität Kassel und erreichte seinen Masterabschluss in Landschaftsarchitektur und Stadtplanung an der Universität in Kopenhagen. In den vergangenen Jahren arbeitete er in renommierten Büros in Zürich, wo er sich vermehrt auf mittel- und grosse Landschaftstransformationen spezialisierte.

MØFA verfolgt für jede Art Projekt einen sehr spezifischen, analytischen und konzeptionellen Ansatz. Gearbeitet wird in verschiedenen Massstäben und unterschiedlichen Perspektiven. Das urban landscape studio reagiert einzigartig auf die Topographie jedes Ortes. Demzufolge gilt das Interesse, die topologische Komplexität verschiedener Landschaften zu verstehen und neu zu interpretieren. Es wird Spannung erzeugt, indem Ideen miteinander verwebt und neue Landschaftstypen geschaffen werden. Das Ziel ist es, die traditionelle Landschaftspraxis umzuformen und besser auf die geografischen, städtischen und programmatischen Bedingungen einzugehen, die jedem Landschaftsdesign unterliegen. Zur Gestaltung der Zukunft und des Jetzt begreift die Entwurfsmethodik von MØFA die Landschaftsarchitektur als DEN Entwicklungsmotor für Urbanität.

Farah Rooh MSc. Architektur AAM USI, Saskia Wunderli Zeichnerin EFZ Fachrichtung LA

  • Zur Ergänzung unseres Teams suchen wir nach Vereinbarung: Projektleiter*in Landschaftsarchitektur (60–80%)

Für die Konzipierung und Realisierung von Projekten in unterschiedlichen Masstäben suchen wir auf 1. November oder nach Vereinbarung eine*n Landschaftsarchitekt*in zur Ergänzung unseres dynamischen Teams.Wir erwarten Erfahrung und selbständiges Arbeiten, ein Flair für Teamwork und gute CAD Kenntnisse (Vectorworks von Vorteil). Gute Deutschkenntnisse werden vorausgesetzt.

Wir freuen uns auf deine digitale Bewerbung!



MØFA
urban landscape studio gmbh sia
Landenbergstrasse 19, CH–8037 Zürich

+41 (0)43 549 54 65
+41 (0)79 402 86 80
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