Das bestehende Bauernhaus wird mit vier neuen Bauten, deren Setzung einen zentralen, hofartigen Aussenraum ausbilden, ergänzt. In Anlehnung an die ehemalige landwirtschaftliche Gruppierung aus Hof und Nebengebäude entsteht ein neues, dörfliches Ensemble. Eine zentrale, als Spielfläche nutzbare, baumbestandene Kiesfläche in der Mitte des Hofraumes bildet das Zentrum des Ensembles. Ein fein angelegtes Wegesystem erschliesst die einzelnen Hauseingänge, welche über einen Vorgartenstreifen erreicht werden. Von den Wegen zurückversetzte Pflanzflächen einheimischer Staudengewächse fassen die privaten Aussenbereiche der Wohnungen. Diese kontrastieren mit den streng geschnitten Heckenkörpern als Abgrenzung zwischen den privaten Terrassenbereichen. Ein Layer aus Solitärbäumen strukturiert die Siedlung weiter.

In Zusammenarbeit mit LÜMÜ – Lüdi & Müntener Architekten, Zürich