A Journey Through the Persian Landscape | Gärten haben im Laufe der Geschichte eine schwer zu fassende Faszination hervorgerufen. Mystische Schönheit und ein poetisches Gefühl für ewige Sehnsucht sind der langen Tradition des Persischen Gartens zu eigen. Diese Werte bildeten die Grundlage für die Gärten der westlichen Welt und gaben uns sogar das Wort «Paradies», den Rahmen für den biblischen Garten Eden. Ausgehend von der zoroastrischen Kultur bedeutet das avestanische Wort pairidaēza einfach «ummauert». Nach aussen hin ist das Bild des Iran heute von politischer und kultureller Ambiguität geprägt. Doch gerade in den Gärten dieses trockenen Landes kann man sein persisches Erbe am anschaulichsten erleben. Einsam und fast unberührt von der Zeit in der kargen Landschaft zwischen Kaspischem Meer und Persischem Golf liegend, dienen die Gärten noch heute als Orte der stillen Besinnung. Lost in Paradise bietet verschiedene Interpretationen des ummauerten Gartens und zielt darauf ab, zeitgenössische Ereignisse mit dem rätselhaften Begriff des Paradieses in Einklang zu bringen. 

Pamphlet 24: Publikationsreihe der Professur Girot Institute of Landscape and Urban Studies LUS, D-ARCH, ETH Zürich. Herausgebern: Christophe Girot, Fujan Fahmi, Myriam Uzor; Verlag: gta verlag > order publication


Beiträge von Siamak Anvari, Annemarie Bucher, Fujan Fahmi, Janic Fotsch, Christophe Girot, Javad Hoseinzadeh, Azadeh Arjomand Kermani, Reihane Khorramrouei, Amin Mahan, Ali Mousavi, Mahroo Movahedi, Dunja Richter, Shirana Shahbazi, Myriam Uzor, Saskia de Wit.