Ein Gebiet, das heute überwiegend von einer gewerblichen und industriellen Nutzung, wenig attraktiven Freiräumen und leeren Hallen dominiert wird, soll bald in ein attraktives Wohnquartier transformiert werden: ein neues Zuhause für 1500 Einwohner von Klingnau. Das Areal Oberi Au wird ein lebendiges, grünes Stadtviertel werden, das das Zentrum von Klingnau mit dem Bahnhof von Döttingen und anderen Stadtteilen verbindet. Ein neuer Stadtteil, in dem die Menschen in einer grünen Umgebung arbeiten und leben, der zum Regionalzentrum Unteres Aaretal gehört, und auch mit dem Fahrrad, dem Auto und dem Zug sehr gut an die weitere Region angebunden ist. Der Klingnauer Stausee, die Flusslandschaft mit den Kanälen und der Acheberg liegen gleich um die Ecke. Die Topografie des Geländes und die umgebenden Gewässer waren für die Landschaftsgestaltung gleichermassen eine Inspirationsquelle, wie die vorgefundene städtebauliche Situation im Kontext der historischen Stadtlandschaft. Der Entwurf soll stark mit der Geschichte des ursprünglichen Ortes verwurzelt und von üppiger Natur umgeben sein. Mit der Vernetzung des Areals Oberi Au nach Norden, Süden, Osten und Westen kann die Stadt allmählich zusammenwachsen und zu einem florierendem Gebiet mit vier neuen Wohnquartieren – Vorstadttor, Industriestädtli, Binnenkanalquartier, Deichlandschaft – umgestaltet werden. 

In Zusammenarbeit mit Kollektiv Marudo, Baden