Die Setzung des neuen Schulgebäudes erfolgt bewusst im nord-östlichen Teil der Parzelle und richtet sich am umliegenden städtebaulichen Gefüge aus. Es entstehenden allseitig orientierte Freiräume die optimal im Kontext verortet werden können. Das Konzept der Umgebungsgestaltung ist in seiner Funktion in der ersten Planungsphase uneingeschränkt nutz- und umsetzbar. Eine Erweiterung des Aussenraumes erfolgt gleichermassen mit der Umsetzung der zweiten Bauetappe. Zwischen dem bestehenden Oberstufenschulgebäude, der Kindertagesstätte und dem Neubau spannt sich der nach Süden vorgelagerte Pausenhof als Ankunftsort, Begegnungs- und Aufenthaltsraum für die Schüler und Besucher auf. Die Hartbelagsflächen werden durch Inseln in Form von bepflanzten Kieshügeln mit sanfter Topografie unterteilt und strukturiert. Es entsteht ein vielschichtiger, spannender Aussenraum, der nicht nur unterschiedlichste Räume zum Spielen und Erforschen schafft, sondern auch einen hohen ökologischen Mehrwert besitzt. Ein Baumhain, bietet nebst einer beruhigenden Atmosphäre auch ausreichend Schatten für die zukünftigen Nutzer.

In Zusammenarbeit mit Dario Wohler Architekten, Zürich und Müller Mantel Scherer Architekten, Zürich