Die vorherrschende topografisch parzellierte und stufenweise terrassierte Kulturlandschaft wird als Konzeptidee in der Modellierung des Geländes fortgesetzt. Die Parzelle wird dabei in drei typologische Bereiche gegliedert: Der westliche Teil des Perimeters ist Auftakt der Bebauung und als platzartiger Vorbereich mit städtischem Charakter ausgebildet. Der mittlere Bereich wird über die Erschliessungsfunktion mit Hauptzugangsweg definiert und als zusammengehöriger Zwischenraum wahrgenommen. Die erhaltenswerten Grünflachen, welche sich in den östlichen Bereich der Parzelle hineinziehen, werden als öffentlich zugänglicher, parkähnlicher Freiraum ausformuliert. Die schmalen, sich sanft durch die Landschaft bewegenden Fusswege, ordnen sich den bestehenden Vegetationsstrukturen unter und dienen gleichzeitig als wichtige übergeordnete Wegeverbindung zwischen den angrenzenden Quartieren und Grünräumen.

In Zusammenarbeit mit KNTXT Architekten, Zürich